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Ellis rockiger Weg zum Superstar!



Der Dieter hat gesagt… und Shona und die beiden Thomas(e) hatten auch ein paar Sprüche auf Lager


Wie hat das gleich noch einmal angefangen? Ach ja, mit einer entspannten Fahrt nach München - um mal einen Blick hinter die Kulissen eines Fernsehcastings zu werfen. Vor einem halben Jahr, beim gemütlichen Kaffeetrinken im Regensburger Rosarium, verriet sie: "Wenn sie mich nicht nehmen, kein Problem, ich hab ja meine ganzen Bands und Freunde." Elli war schon vorher vielen als Frontfrau von etlichen Bands bekannt: Sie spielte eigene Songs mit Panta Rei, schmetterte Coversongs mit der Gong-FM-Band und hatte bei den Montagsauftritten im Irish Harp immer ein begeistertes Publikum. Vor ein paar Monaten erst machte sie sich auf den Weg zum "Superstar". "Gecastete Künstler können eh nicht singen, die sind ja reine Kunstprodukte der Medienwelt. Die richten ihr Fähnlein immer nach dem musikalischen Massengeschmack", hört man immer wieder bei Diskussionen über aktuelle Musikshows. Stimmt oft! Aber nicht bei Elli! Als Kandidatin von "Deutschland sucht den Superstar" überzeugte die 24jährige Studentin mit Persönlichkeit und eigenständigen Interpretationen von verschiedenen Coversongs. Zusammen mit ihrer Mitstreiterin Denise legte sie sich sogar mit Pop-Titan Dieter Bohlen an.

Die gebürtige Niederbayerin aus Hadersbach stand gleich zu Beginn in der Gunst der Jurymitglieder. Beim Städtecasting in der bayerischen Landeshauptstadt überzeugte sie mit "Sweet Child Of Mine", dem Guns´n´Roses Klassiker, gesungen in der Version von Cheryl Crow und "Beautiful" von Christina Aguilera. Jurymitglied Thomas Stein war besonders begeistert und wollte noch eine Hörprobe - irgend etwas von Melissa Etheridge wurde gewünscht. Eine Strophe von "Like the way I do", ein Lieblingslied von Elli, überzeugte endgültig. Sie hatte es zum Recall geschafft, nur knapp 150 Nachwuchstalente aus gut 20.000 Bewerbern wurden dazu eingeladen.



Mit Abstand die meisten Zuschauerstimmen für Ellis perfekte Rockballade


Die nächste musikalische Hürde in Berlin meisterte die 24jährige Studentin mit Bravour! Neben ihrer unverwechselbaren Stimme half Elli auch das Glück. Einer der vorgegebenen Musiktitel war "Beautiful", den Titel von Christina Aguilera hatte sie schon für das erste Casting einstudiert. Die Rockröhre war mit Begeisterung dabei, zeigte aber auch ihre Bühnenerfahrung - sie war lange nicht so nervös wie die meisten anderen der knapp 150 Kandidaten. Locker sang sie sich in eine der fünf Top-50-Shows.

"Ich find dich geil! Ich hab noch nie für einen Kandidaten angerufen - für dich werde ich es tun", so einmalig lobte Musikjournalistin Shona Fraser die rothaarige Sängerin bei der letzten Top-50-Show. Um ihr weiterkommen bangte sie zusammen mit ihren Brüdern Josy und Luggy, die beide auch im Fernsehstudio saßen. Ein letztes Mal gab die vierköpfige Jury eine Bewertung vor dem Abstimmungsergebnis. Das Lob für Elli war überwältigend! "Bei mir ganz vorne - Elli, weil sie mit ihrer Eigenständigkeit, ihrer sympathischen Art und Stimmfarbe überzeugt hat", kommentierte Musikmanager Thomas Stein. Shona Fraser schloss sich der Meinung voll Überzeugung an: "Ich hoffe von ganzen Herzen, dass heute Abend Elli weiterkommt. Ich fand dich so überzeugend heute Abend, also sei so stolz auf dich!"

Keine Barbiepuppe - eine Rockröhre!


Als klarer Favorit der Zuschauer zog die Niederbayerin aus Hadersbach bei Geiselhöring in die Mottoshows des Fernsehwettbewerbs ein. Angesprochen auf ihre "Rosettenmeerschweinchenhaarfarbe"- beim anschließenden Gespräch mit Günter Jauch in Stern TV - konterte sie schlagfertig: "Das hätte auch von Dieter Bohlen stammen können."

"Die nächste Kandidatin, die hat's wirklich drauf. Sie heißt Elli und wurde bisher von der Jury sehr, sehr gelobt. Aber jetzt zeigt sie uns einmal, auf was sie wirklich abfährt", kündigte das Moderatorenduo die Sängerin in der ersten Mottoshow (22.November) an. Elli sang "Like the way I do", ein Rockklassiker von Melissa Etheridge - das Saalpublikum klatschte von Anfang an mit. Shona Fraser war sich sicher: "Elli, ich find dich wirklich authentisch. Du bist keine Barbiepuppe, sondern eine richtige Rockröhre". Im eingespielten Fernsehclip versicherte der Rotschopf: "Ich bleibe die Elli zum Anfassen!"

Elli überzeugte im musikalischen Haifischbecken


"Das hat die Elli wieder mal ziemlich klasse hingekriegt!" notierte Jurymitglied Thomas Bug am Samstagabend (29. November), nach dem Fernsehauftritt bei RTL, in sein Tagebuch und lobte in der zweiten Mottoshow: "Ja also Elli, du bist ja in einem musikalischen Haifischbecken unterwegs! Und du schwimmst, wie ich meine, ganz weit vorne". In der darauf folgenden dritten großen "Deutschland sucht den Superstar"-Sendung kamen die Eltern kurz zu Wort: "Die Elli war für uns der Pampers Rocker", erklärte ihr Vater die Energie der 24-Jährigen. "Sie ist zwar erst spät gelaufen, sie brauchte bis zum eineinhalbsten Lebensjahr, ist aber mit zwei Jahren schon Ski gefahren ", ergänzte die Mutter stolz.

"Hot Stuff" aus Hadersbach begeistert die Zuschauer in Deutschland


Musikproduzent Dieter Bohlen war bis zu diesem Zeitpunkt nicht restlos von Ellis Talent überzeugt (13. Dezember). Dieses Wochenende aber war es "Hot-Stuff-Elli" anscheinend gelungen: "Ja, ich hab am Anfang immer gedacht, dass du eine Kampfrockerin bist, dass du wirklich nur rocken willst. Aber du hast mich jetzt schon mehrmals eines Besseren belehrt! Ich finde, du bist unheimlich vielseitig. Du bist mit deiner Stimme in jeder Art von Musik zu Hause und singst jede Nummer souverän. War wirklich toll heute!"


Auch mit sanften Tönen kann Elli überzeugen


20. Dezember 2003. Mit rotem Hut sang Elli in der Weihnachtssendung "Happy Christmas war is over" von John Lennon. Mit der langsamen Ballade zeigte die Rockröhre, dass sie auch die leisen Töne treffen kann. Das Besondere: In der englischen Ausgabe der TV-Superstarsuche "Pop-Idol" sangen alle zwölf Teilnehmer der Endrunde dieses Lied gemeinsam. Elli aber sang es ganz allein. "Deine Stimme erweckt bei mir immer Emotionen! Ich hoffe, dass es hier im Saal und auch zu Hause das gleiche ist. …Ich fand's wirklich spitzenklasse!" konnte man Musikmanager Thomas Stein hören. Radiomoderator Thomas Bug überlief sogar ein Schauer: "Also, das war ein Gänsehautlied. Mit Gänsehaut vorgetragen - also grandios! Rote Hose, roter Hut, fehlen nur noch die roten Rosen, die ich dir gerne geben möchte, für diese tolle Performance."

Deutliche Kritik für Elli - Aber weiterhin im Rennen um den Titel "Superstar"


Mottoshow Nr. 5 (10. Januar) "Madonna trifft Elton John" - schlechte Kritik für Elli! Der Rotschopf harmonierte wegen seiner ausgeprägten Rockstimme nicht so glücklich mit Pop-Queen Madonna. "Wären wir in den Castingshows, würde ich sagen: "Sing 'mal noch 'ne Nummer, weil ich nicht das Gefühl habe, dass diese Nummer wirklich zu dir passt wie die Faust aufs Auge. Auf mich ist der Funke nicht 'rüber gesprungen", urteilte Dieter Bohlen und erntete dafür Buh-Rufe aus dem Publikum. Musikmanager Thomas Stein bekräftigte, dass er auch nach einem nicht so geglückten Auftritt vom Talent der Niederbayerin noch immer überzeugt ist: "Du hast bei mir jeden Kredit, weil ich weiß, dass du es wesentlich besser kannst." Mit Anke musste sie als letzte bangen, wer zu Dauerwackelkandidatin Judith mit auf die Bühne, zur drohenden Abwahl sollte. Elli wollte schon aufstehen! Da hörte sie die erlösenden Worte der Moderatoren: "Elli, du bist weiter!"

Elli meisterte mit Bravour die "Big-Band Prüfung"


Locker swingte sich die 24-jährige Musik- und Sportstudentin durch die große Big-Band-Prüfung, am Samstag 17. Januar. Spielt sie doch selbst seit ihrer Schulzeit am Anton-Bruckner-Gymnasium Straubing begeistert Trompete. "Und hier passiert jetzt mal was ganz Großes - und das ist Elli!" kündigte Moderatorin Michelle Hunziker die Niederbayerin mit Startnummer zwei an. Elli verzichtete auf ein Abendkleid: "Man wird mich nicht in einem Kleid sehen, darin fühle ich mich nicht wohl", meinte sie im eingespielten Videoclip. Im eleganten schwarzen Damenfrack interpretierte sie den Erfolgshit von "Tiger" Tom Jones. Und der bringe in Las Vegas auch nicht mehr Stimmung auf die Bühne, waren sich die treuen Fans sicher.


Geiselhöringer Rockröhre überzeugt Jury und Fans


Siebte Mottoshow (31. Januar) - die Hits der siebziger Jahre standen diesmal bei der Musikshow im Mittelpunkt. Die sechs verbliebenen Kandidaten waren damals noch nicht auf der Welt oder gerade mal ein, zwei Jahre alt. "Ich will mich mal von einer ganz anderen Seite zeigen", verriet Elli im Fernsehclip vor ihrem Auftritt. Die rothaarige Rockröhre hatte bewusst die einfühlsame Ballade "When I need You" von Leo Sayer gewählt. Die Jury war voll des Lobes. Musikmanager Thomas Stein: "Du hast eine wunderschöne gefühlvolle Ballade gesungen. Gäbe es ein Wunschkonzert, dann würde ich sagen, sing das Lied noch 'mal. Ich fand's einfach klasse!"


Auch Unfall bremst Elli nicht - Mit Gehhilfe auf die Bühne


Alle "Deutschland sucht den Superstar"-Zuschauer bangten vor der Sendung "Filmhits" am 7. Februar. Elli war bei Dreharbeiten zu einem kurzen Videoclip von einem schweren Stuntmotorrad gestürzt! Kann sie auftreten, will sie auf die Bühne? Das Reglement hätte einen Aussetzer erlaubt, Elli wäre automatisch eine Runde weiter gekommen. Doch Rockröhre Elli wollte sich ihren Erfolg schon selbst verdienen und trat mit einem Gehstock auf. Ihre Interpretation des Hits "I don't want to miss a thing" - aus dem Kinoerfolg "Armageddon" mit Bruce Willis und Liv Taylor - überzeugte die Jury und die Fernsehzuschauer. Aus dem Saal erklangen laute Zugaberufe. Beim Telefonvoting entschieden sich die Zuschauer klar für Elli. Die Jury zeigte sich jedoch geteilter Meinung: "Es ist ja eigentlich ein Männertitel, aber du hast es großartig gelöst, sehr guter Auftritt", war aus Thomas Bugs Mund zu hören. Während Dieter Bohlen sich neutral verhielt: "Gesanglich eine gute Leistung, aber laut ist nicht immer gut, es hat mich nicht wirklich berührt".

Da waren's nur noch drei - Rockpower und viel Gefühl


14. Februar, vorletzte Mottoshow: Da präsentierten sich nicht mehr die schüchternen Kandidaten, die vor einem guten halben Jahr in den ersten Sendungen zu sehen waren. Nicht mehr brav hintereinander traten die vier jungen Nachwuchskünstler ins Rampenlicht. Nein! Jeder stürmte von einer anderen Seite auf die Bühne, hin zum jubelnden Publikum, das mit wehenden, bunten Plakaten und Spruchbändern ihre Favoriten unterstützte. Jeder der vier Nachwuchstalente durfte mit zwei Musiknummern sein Können zeigen. Powerrotschopf Elli sang ihre Versionen von "Betty Davis Eyes", ein 80-er Jahre Klassiker von Kim Carnes, und von dem neuen Song "Trouble" von Pink. Mit beiden konnte sie bei der Jury und dem Publikum mächtig punkten. Die Bühne wurde Elli zu klein: Munter sprang sie Dieter Bohlen auf den Schoß und sang Musikmanager Thomas Stein frech ins Gesicht.

10 Mottoshows überstanden - Kein einziges Mal musste Elli um ihr Weiterkommen bangen


Finale! Elisabeth Erl aus Hadersbach hat es durch die letzte Mottoshow von "Deutschland sucht den Superstar" geschafft. Mit überwältigendem Lob der Jury und viel Unterstützung von den eifrigen Fans konnte Elli als erste in das Finale der Show einziehen. Nur noch drei Kandidaten - aus ursprünglich knapp 20.000 Bewerbern - standen am Samstagabend, am 21. Februar, im musikalischen Wettkampf um den Titel "Superstar". Denise, Phillip und Elli sangen je zwei Titel aus den 60er Jahren. Nach dem Urteil der vierköpfigen Musikjury hätte Denise die Show verlassen müssen. Die Zuschauer waren aber anderer Meinung und wählten Phillip ab. Den ersten und zweiten Platz wird also jeweils eine Frau gewinnen: Die Entscheidung fällt am 13. März.

"Ob Rock oder Pop oder jetzt 60er Jahre, es hat sich in den letzten Wochen gezeigt, dass deine Stimme alle Variationen d´rin hat, alle Musikrichtungen trägt. Gratulation von meiner Seite." Musikjournalistin Shona Fraser freute sich über den "hammermäßigen Auftritt". Und Radiomoderator Thomas Bug steigerte: "Hip, hipper, Elli! Schön, dass wir dich gefunden haben!" Musikproduzent Dieter Bohlen, sonst oft ein Nörgler, schwärmte über Ellis Interpretation: "Kann mich an keine erinnern, die das so gut gesungen hat wie du!" Elli bedankte sich nach dem Lied besonders für die Unterstützung beim Publikum: "Ihr seid die besten Fans, die man sich wünschen kann!"

Das Finale ist erreicht - immer mit dabei waren Ellis Eltern, Brüder, Freunde und Verwandte. Beim Interview vor dem Regensburger Open-Air-Konzert dankte Elli allen ihren Fans für die tolle Unterstützung. "Ich hoffe, ich enttäusche euch nicht im Finale am 13. März. Nicht böse sein, falls es nicht zum ersten Platz reicht!" - Keine Sorge Elli! Rock on! Du wirst es schaffen! Du bist schon längst unser Superstar!

(c) Ulli Scharrer (alle Rechte am Text verbleiben beim Autor)